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Zanderangeln bei Niedrigwasser

Zanderangeln bei Niedrigwasser

Weniger bringt oft mehr!

Die besten Bedingungen sind ein konstanter Wasserstand, dann kommen steigender Wasserstand und Hochwasser. Die wohl ungünstigsten Bedingungen bieten niedriger oder fallender Wasserstand. Trotzdem wollen wir auch bei Niedrigwasser ans Wasser und Fische fangen, und da heißt es dann: "Weniger bringt oft mehr!" Denn anders als sonst, sind die guten Stellen rar und die Entfernungen dazwischen sind groß. Deswegen lohnt sich ein häufiger Stellenwechsel, wie wir ihn sonst empfhelen, weniger. Wichtiger ist es, Geduld zu haben und die richtigen Stellen für das Niedrigwasser zu kennen. Insbesondere Buhne, Fahrrinne und Hafeneinfahrt bieten sich dafür an.

Die Buhne bei Niedrigwasser

Viele Buhnen, die bei normalem Wasserstand noch tief genug waren und von den Zandern als Standplätze aufgesucht wurden, sind nun zu flach. Das heißt für uns Angler, wir müssen uns unbedingt auf die tiefsten Buhnen konzentrieren. Oft liegen selbst hier die Steinpackungen trocken, und die Zander müssen sich andere Jagdplätze suchen. Strömungskanten sind jetzt ein noch heißerer Hotspot als sonst. Findet ihr bei Niedrigwasser eine tiefe Buhne, in der es eine ausgeprägte Strömungskante gibt, solltet ihr diese Buhne (bzw. diese Strömungskante) extrem genau abfischen.

Da sich die Anzahl fangversprechender Buhnen bei Niedrigwasser sehr verringert, werden diese häufig stark beangelt. An aussichtsreichen Plätzen ist die Zanderangelei bei Nacht ohnehin immer einen Versuch wert. Dieser Tipp gilt besonders bei Niedrigwasser!

Die Fahrrinne

Wenn der Wasserstand niedrig ist, wird die Fahrrinne gut beangelbar. Sie bietet bei Niedrigwasser somit eine Reihe guter Fangplätze. Wenn ihr an einem größeren schiffbaren Fluss angelt, erkennt ihr die Fahrrinne immer an den Tonnen im Wasser. Zwischen euch und der Tonne, einige Meter vor der Tonne, befindet sich meist eine deutliche Kante, da die Fahrrinne vieler Flüsse ausgebaggert wurde. Diese Kante ist ein aussichtsreicher Spot den ihr nicht vernachlässigen solltet! Ansonsten ist es auch in der Fahrrinne wichtig Strukturen wie Brückenpfeiler, tiefe Löcher und ähnliches, oder aber trübe, schnell fließende Bereiche zu finden. An solchen Standorten halten sich Zander vermehrt auf.

Der Klassiker ist die Hafeneinfahrt. Anders als viele andere beliebte Stellen zum Zanderangeln, ist sie auch bei Niedrigwasser ein absoluter Hotspot und sollte unbedingt beangelt werden!

Profi Tipp

Um auf das "Weniger ist mehr" zurückzukommen: Ihr merkt schon, die Zahl der aussichtsreichen Fangplätze verringert sich bei Niedrigwasser dramatisch. Lasst euch davon nicht verunsichern. Fangt ihr an einer aussichtsreichen Stelle keinen Fisch, macht eine Pause, sammelt euch, esst ein Brot und beangelt danach diese Stelle nochmals mit neu gewonnener Konzentration. Oft bringt diese kurze Pause, die auch für die Fische eine Pause von den Einschlägen der Köder bedeutet, erneuten Schwung in die Sache, und ihr könnt doch noch einen Zander dort fangen!

 

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