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Der perfekte Köder für jedes Wetter.

Endlich Zander!

Jens von Lieblingskoeder mit Zandern Hecht und Wels

 
Endlich erfolgreich angeln – mit dem richtigen Köder und ganz viel Ausdauer zum Fisch.

Der lange Weg zum ersten Zander – Ein Rückblick von Jens von Lieblingsköder


Diese Seite könnte auch heißen "aller Anfang ist schwer", denn als ich mit dem Zanderangeln angefangen habe, war es alles andere als einfach. Viele kennen das ja, man geht als Einsteiger in den Angelladen, wählt etwas aus dem riesigen Sortiment an Kunstködern und Gummifischen und läuft am Ende mit 20 verschiedenen Ködern in 10 verschiedenen Farben und Größen ans Wasser. Bleibt der Fangerfolg dann aus, wird der Köder gewechselt und gewechselt und gewechselt. So war es auch bei mir. Bloß die Zander - die ließen auf sich warten.

Nach unzähligen erfolglosen Versuchen wollte ich das Spinnfischen auf Zander schon aufgeben. Aber aufgeben liegt mir irgendwie nicht und die Vorstellung, endlich einen Zander in den Händen zu halten, ließ mich nicht mehr los. Nach all den Rückschlägen der vergangenen Wochen, entschied ich mich, mein Glück in professionelle Hände zu legen. Ich begab mich auf eine Reise mit Angelguides, um die Geheimnisse des Zanderangelns zu lüften.

Eines schönen Tages war ich mit einem Guide an der Elbe in Dessau unterwegs. Und nachdem wir drei Mal die Stelle gewechselt hatten, hing plötzlich mein erster Zander an der Angel! Und wenig später gleich noch einer. Wie ihr euch vorstellen könnt, war ich überglücklich und fasziniert. Das Eis war gebrochen, so sollte es weitergehen.

Was war das Erfolgsgeheimnis in diesem Moment? Ich vermute 2 Dinge:

1. Mein Angelguide hat intuitiv Angelplätze herausgesucht, die als Standplätze für Zander infrage kommen und damit war die erste Hürde genommen. Denn nur wo ein Zander steht, kann man ihn auch fangen. Bei dem ganzen Zauber um den Köder, habe ich in der Vergangenheit immer am Zander vorbei geangelt.

2. Ich habe mich zu 100% auf die Köderführung (siehe: Faulenzermethode) konzentriert, den Biss gespürt und den Anhieb durchgebracht. Das ist am Anfang gar nicht so einfach und nicht mit dem Hechtangeln vergleichbar. Vertrauen zum Köder, zur Stelle und zu sich selbst ist eine ganz wichtige Sache.

Aber weiter in der Geschichte: Die folgenden Wochen nach der Angeltour verliefen sehr schleppend. Denn kaum war ich am Wasser auf mich allein gestellt, beschäftigte ich mich oft mit der Frage: Welche Köderfarbe und welchen Gummifisch soll ich zum Angeln auf Zander verwenden? Ich hatte mal wieder mehr als 100 verschiedenen Köder in der Box und absolut keine Vorstellung, welchen Köder oder welche Köderfarbe ich verwenden soll. Was nun folgte war eine lange Testphase, an deren Ende die Entwicklung der Wettermethode stand.